Verlagerung der Klinischen Pharmakologie

Campus Innenstadt der Ludwig-Maximilians-Universität, München

Leistungsbild

  • Ausschreibung, Vergabe
  • Objektüberwachung
  • Brandschutzkonzept

Mitarbeit

  • Andreas Gaiser
  • Elian Hamati
  • Sarah Urrigshardt

BGF:   1.400 m²

Bausumme:   3,35  Mio. €

Fertigstellung:   2015

 

Die Herausforderung

Im Zuge des Neubaus der Portalklinik am Campus Innenstadt der LMU müssen auf dem gesamten Klinikgelände diverse bauliche Umstrukturierungen vorgenommen werden. So wird auch die Verlagerung der klinischen Pharmakologie notwendig. Diese wird im ersten Obergeschoß des Bauteils KKK – Kubusgebäude angesiedelt. Dieses Gebäude ist in den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts als Schwesternwohnheim konzipiert und gebaut worden. Danach erfolgte die Nutzung zu Verwaltungszwecken. Es war asbesthaltiges Spachtelmaterial verarbeitet worden, darüber hinaus haben sich auch Anteile an PCB-Stoffen nachweisen lassen.

Ziel der Maßnahme ist es, einen zeitgemäßen Labor- und Forschungsbetrieb zu ermöglichen.

 

Die Lösung

Das gesamte Geschoss wird sowohl in baulicher, als auch in technischer Hinsicht, gemessen an der Nutzung, umgebaut und ertüchtigt. Die Bauweise besteht aus einer Stützentragstruktur mit Kassetten-Rippendecke. Diese Deckenkonstruktion entspricht der Feuerwiderstandsklasse F30. Im Zuge des Umbaus werden vormals verarbeitete, kontaminierte Baustoffe fachgerecht abgebrochen und entsorgt.

Der Ausbau erfolgt in leichten Mauerwerksteinen mit Trockenputz. Es entstehen S1 und S2 – Labore, Büroräume, Besprechungs- und Seminarraum, Garderobe und Teeküche.

Die gesamte Maßnahme wird seitens der technischen Gewerke Laborplanung/HLS/ELT/Statik und Schadstoffbegutachtung mit begleitet.

Fotografie: Anton Brandl