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opzs


kinikum rechts der isar
münchen, bau 501

umbau und neuorga op-zentrum süd
bau eines sterilen aufzugs

im auftrag des klinikum rechts der isar wird das chirurgische zentrum im bau 501 im 2. - 4.og mit einer zielplanung für die künftige entwicklung als op-zentrum süd neu positioniert. die versorgung mit sterilgut und einmal-artikeln wird in einem logistikzentrum im 3.og zusammengefasst. die bisherigen neurochirurgischen ops im 2.og werden als op-abteilung der orthopädie in das neue zentrum integriert. der aufwachraum für die patienten des 4. und nunmehr auch 2.og wird für die erhöhte fallzahl von 6 auf 8 betten erweitert. der postoperative patientenflusses wird in einer hygienisch eindeutigen zonierung optimiert. die vertikale verbindung der drei geschosse wird durch einen neuen sterilen bettenaufzug hergestellt.

im ersten bauabschnitt wird der sterile aufzug außen als freistehender turm vor das gebäude gestellt. ihm vorangegangen war ein baugenehmigungsverfahren. eine aufwändige pfahlgründung im beengten innenhof sichert die standfähigkeit. der aufzugsmaschinenraum befindet sich im hohlen pfeiler auf geländeniveau. die untere haltestelle liegt ca. 7.00 m über gelände, die oberste ca. 13m. der aufzugsschacht ist 30% größer, als die aufzugskabine, um die keinen luftdruck durch den fahrbetrieb zu erzeugen. ständige entlüftung des schachtes sichert unterdruck und somit die sterilität des op-zentrums auf drei geschossen. der aufzugsturm wird mit einer vorgehängten panelfassade aus aluminium verkleidet. die leicht gehaltene verbindung des turmes mit dem gebäude aus einer großzügigen glasfassade und beheizten verbunddecken betont die eigenständigkeit des turmes.

im zweiten bauabschnitt wird die op-abteilung im 2.og generalsaniert. hauptaugenmerk liegt dabei auf der erneuerung der lüftungstechnik und dem vorbeugenden brandschutz nach dem von sha erstellten brandschutzkonzept. eine neue gerätereinigung und –desinfektion als vorstufe zur zentralisierten sterilisation wird eingebaut. nun zieht der aufwachraum des 4.og provisorisch hier ein.

der dritte bauabschnitt befasst sich mit dem umbau und der erweiterung des aufwachraumes im 4.og. darin enthalten ist ein neuer stauraum für stationäre betten während der operation, sowie eine postoperative rückbettanlage. die räume sind ihrer funktion entsprechend gestaltet, das äußere ist zurückhaltend, sie sind auf dem standard einer intensivstation. nach inbetriebnahme des aufwachraumes wird die op-abteilung im 2.og seiner eigentlichen bestimmung zugeführt durch die komplettierung der op-ausstattung nach der medizintechnischen fachplanung von sha.

photographie: anton brandl

leistungsbild:

  • planung
  • ausschreibung / vergabe
  • objektüberwachung
  • sige-koordination
  • brandschutzkonzept
bgf: 1.800 m²
bausumme: 4.700.000 €
fertigstellung: 2012
bearbeitung 2000 - 2012:
sitzberger, hoyos architekten
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